20 März 2026

Warum und wie man eine standardisierte Luftprobe durchführt

Standardisierte Luftprobenahme – zusammengefasst:

Es handelt sich um eine präzise Methode, die Folgendes ermöglicht:

  • Quantifizierung der tatsächlichen Belastung von Arbeitnehmern mit Schadstoffen (Staub, Gase, Dämpfe, Mikroorganismen)

  • Dokumentation der Einhaltung von Sicherheitsstandards

  • Vorbeugung von Gesundheitsrisiken durch Identifizierung von Kontaminationsquellen

  • Ergreifung von Präventivmaßnahmen im Risikofall.

Hersteller von Probenahmegeräten (wie SKC) bieten Schulungen und technische Anleitungen an, die Sie bei der Auswahl des richtigen Mediums für jede chemische Substanz unterstützen.

So funktioniert es in wenigen Schritten:

1. Wählen Sie ein akkreditiertes Labor für die Analyse.

Das von Ihnen gewählte Labor bestimmt die standardisierte Probenahmemethode. Diese hängt vom zu analysierenden Schadstoff, den geltenden Normen und den analytischen Ressourcen des Labors ab. In der Westschweiz können Ihnen beispielsweise folgende Labore behilflich sein: Suva, Toxpro und Le Labo.

2. Wählen Sie eine Probenahmemethode.

a) Aktive Probenahme

Eine Probenahmepumpe saugt Luft durch ein Sammelmedium (Filter, Adsorptionsröhrchen).

Anwendungen: Messung von Staub, Fasern (Asbest), Gasen und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC).

Vorteile: Präzise Kontrolle des entnommenen Luftvolumens.

Gerätebeispiel: Luftprobenahmepumpe für die Asbestfaseranalyse.

b) Passive Probenahme

Verwendet die natürliche Diffusion von Schadstoffen in einen Sammler ohne Verwendung einer Pumpe.

Anwendungen: Langzeitüberwachung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und Formaldehyd.

Vorteile: Einfach, kein Energiebedarf.

Die Wahl der Probenahmemethode wird vom Labor vorgegeben, das Ihre Analyse durchführt.

3. Probenahme durchführen

Das Probenahmeprotokoll wird von Ihrem Analyselabor vorgegeben. Hier ein Beispiel für das am häufigsten verwendete Protokoll:

Vorbereitung:

  • Pumpe mit Durchflussmesser kalibrieren.

  • Sammelmedium einsetzen.

  • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) beachten.

Probenahme:

  • Pumpe für die eingestellte Dauer starten.

  • Durchflussrate überwachen, um Konsistenz zu gewährleisten.

Nach der Probenahme:

  • Medium entnehmen, versiegeln und beschriften.

  • Innerhalb von 24 Stunden zur Analyse an das Labor senden.

Blanc-Labo S.A.
Centre du Bief
Chemin des Mouettes 1
1027 Lonay

+41 21 804 18 50 info@blanc-labo.com
+41 21 804 18 59

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Einleitung: Warum Luftprobenahmen durchführen?

Die Luftprobenahme am Arbeitsplatz dient der Bestimmung der luftgetragenen Schadstoffe, denen Arbeitnehmer ausgesetzt sind, um Gesundheitsrisiken vorzubeugen. Staub, Fasern, Gase, Dämpfe, flüchtige organische Verbindungen (VOC) oder Bioaerosole in der Luft können bei Überschreitung der Grenzwerte schädliche Auswirkungen (Reizungen, Atemwegserkrankungen, Vergiftungen, Infektionen usw.) verursachen. Unternehmen sind daher verpflichtet, eine atembare, normgerechte Atmosphäre zu gewährleisten: Das französische Arbeitsgesetz schreibt vor, dass Schadstoffe so gering wie möglich gehalten werden müssen, unterhalb der für diese Stoffe festgelegten Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) (siehe folgende Links: https://www.atousante.ch/ oder https://www.atousante.fr/).

Die Luftprobenahme ermöglicht die konkrete Messung von Schadstoffkonzentrationen und die Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte. Dies ist ein grundlegender Bestandteil der Bewertung chemischer und biologischer Risiken am Arbeitsplatz. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Umsetzung geeigneter Präventivmaßnahmen (Lüftung, kollektiver und individueller Schutz usw.). Kurz gesagt: Diese Proben sind notwendig, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Sie bieten eine objektive Grundlage für die Entscheidung über Korrekturmaßnahmen und die Überwachung der Wirksamkeit eines Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltmanagementplans (HSE).

Schadstoffarten und Probenahmemethoden

Verschiedene Arten von Luftschadstoffen erfordern spezifische Probenahmemethoden. Die Hauptkategorien sind:

  • Staub und Fasern (feste Aerosole): Einatembare Partikel (mineralischer und organischer Staub, Asbest- oder Glasfasern usw.).

  • Gase, Dämpfe und VOCs: gasförmige Schadstoffe (z. B. organische Lösungsmittel, Rauch, giftige Gase wie CO, H₂S usw.).

  • Bioaerosole: Mikroorganismen oder Substanzen biologischen Ursprungs in Suspension (Schimmelpilze, Bakterien, Pollen, Viren, Endotoxine usw.).

Jede Schadstoffkategorie erfordert ein spezifisches Probenahmeverfahren. Diese werden jedoch in zwei Hauptmethoden unterteilt: die aktive Probenahme (mit einer Pumpe) und die passive Probenahme (durch natürliche Diffusion).

Staub und Fasern (luftgetragene Partikel)

Für feste Aerosole (Gesamtstaub, einatembarer Staub, lungengängiger Staub, Fasern) wird fast ausschließlich die aktive Pumpenprobenahme eingesetzt. Eine personengetragene Probenahmepumpe saugt einen kontrollierten Luftstrom durch ein Sammelmedium (typischerweise einen Filter in einer Kassette), das sich im Atembereich des Arbeiters befindet. Diese Methode ermöglicht die Staubabscheidung auf dem Filter für eine anschließende gravimetrische (Massemessung) oder chemische Analyse im Labor. Je nach Partikelgröße kommen geeignete Selektionsgeräte zum Einsatz: beispielsweise ein Zyklon oder ein Impaktor zur ausschließlichen Probenahme der lungengängigen Fraktion (feine Partikel, die in die Lungenbläschen eindringen) oder eine 37 mm große offene Kassette (oder ein IOM-Gerät) für die einatembare Fraktion (alle durch Nase/Mund eingeatmeten Partikel).

Fasern (Asbest, Keramikfasern usw.) werden ebenfalls über einen Filter (meist eine Membran aus Cellulosenitrat oder PVC) gesammelt. Dabei wird eine offene Kassette mit 25 mm Durchmesser verwendet, um die Fasern gleichmäßig zu erfassen. Die französische Norm NF X 43-050 beschreibt die Methode für Asbest (Pumpen von ca. 8 l/min über einen Zeitraum, der ausreicht, um mindestens 100 l Luft zu analysieren).

Warum ist die aktive Probenahme für Staub so wichtig?

Da Partikel nicht wie Gase spontan diffundieren, muss ein Luftvolumen durch einen Filter gepresst werden, um sie abzufangen. Die passive Probenahme ist für Aerosole nicht anwendbar, da Staub nicht den gleichen Diffusionsprinzipien wie Gase folgt. Daher können nur aktive Methoden die Staub- und Faserkonzentrationen in der Luft quantitativ messen.

Anwendungsbeispiel: Zur Messung von lungengängigem kristallinem Quarzstaub wird ein Zyklon (4-µm-Partikelabscheider) mit einer Durchflussrate von 2,5 l/min an die Pumpe angeschlossen. Ein 37-mm-Filter sammelt die lungengängige Fraktion, die anschließend (gravimetrisch und anschließend mittels Röntgenbeugung) analysiert wird. Diese Konfiguration entspricht den standardisierten Konventionen (ISO/CEN) für die Erfassung von lungengängigem Staub. In ähnlicher Weise wird in Frankreich für einatembaren Staub typischerweise eine 37-mm-Kassette mit einer Durchflussrate von ca. 2 l/min verwendet, mit der über einen Zeitraum von 8 Stunden Proben von ca. 1 m³ entnommen und eine ausreichende Empfindlichkeit erreicht werden kann (ungefähr das 0,1-fache des 8-Stunden-OEL).

Gase, Dämpfe und flüchtige organische Verbindungen (VOCs)

Gasförmige Schadstoffe können je nach Zielsetzung und Stoffart entweder aktiv (mit Pumpe) oder passiv (diffusiv) beprobt werden.

Aktivgas-/Dampfprobenahme: Mithilfe einer Einzelpumpe mit geringem Durchfluss wird Luft durch eine spezielle Falle gesaugt. Dabei kann es sich um ein mit einem Sorptionsmittel gefülltes Glasröhrchen (Aktivkohle für organische Lösungsmittel, Kieselgel für polare Gase wie Alkohole, XAD-Harz usw.), ein mit einem Reagenz imprägniertes Röhrchen oder Filter (z. B. ein 2,4-DNPH-Filter für Formaldehyd) oder einen Impinger mit einer Reagenzflüssigkeit handeln. Die aktive Gasprobenahme ist äußerst vielseitig: Mit dem richtigen Sammelmedium kann nahezu jede Art flüchtiger Verbindung erfasst werden. Beispielsweise werden durch das Pumpen von Luft durch ein mit Aktivkohle gefülltes Röhrchen organische Lösungsmittel (Toluol, Benzol usw.) erfasst, die anschließend im Labor extrahiert und gemessen werden. Ebenso kann ein Impinger mit einer NaOH-Lösung Schwefeldioxid durch Reaktion zu Sulfit abscheiden.

  • Typische Durchflussraten: Die Durchflussrate liegt für Gase/Dämpfe in der Regel zwischen 50 ml/min und 1 l/min, abhängig von der Adsorptionskapazität des Röhrchens und der gewünschten analytischen Empfindlichkeit. Eine höhere Durchflussrate oder eine zu lange Probenahmezeit kann zu einer Sättigung des Mediums (Effizienzverlust) führen. Daher ist es wichtig, standardisierte Methoden (NIOSH, OSHA, NF, ISO) zu verwenden, die die optimale Durchflussrate und -dauer für jede Substanz festlegen.

  • Beispiele: VOC-Probenahme über 8 Stunden mit einem Aktivkohleröhrchen bei 200 ml/min (NIOSH-Methode 1501 für Kohlenwasserstoffe); Aldehyd-Probenahme über 30 Minuten mit einer DNPH-Kartusche bei 500 ml/min (HPLC/UV-Methode).

Passive Gas-/Dampfprobenahme: Auch als Diffusionsprobenahme bezeichnet. Dabei wird die natürliche Diffusion von Gasmolekülen in ein Adsorptionsmedium ohne Zuhilfenahme einer Pumpe genutzt. Verwendet werden passive Badges, die ein Sorptionsmittel enthalten und mit einer diffusiven Oberfläche (Gitter oder Membran) ausgestattet sind, durch die die Moleküle durch molekulare Diffusion eindringen. Dieses Verfahren ist sehr einfach anzuwenden: Entfernen Sie einfach die Kappe vom Badge und befestigen Sie sie während der Expositionszeit an der Brust des Arbeiters. Anschließend schließen Sie den Badge, um ihn zur Analyse einzusenden. Passive Badges sind leicht, leise und kostengünstig und daher für viele Anwendungen attraktiv. Darüber hinaus verursachen sie im Vergleich zu einer Pumpe keine Beschwerden für den Träger.

Vorteile und Einschränkungen passiver Badges: Sie eignen sich besonders für Langzeitmessungen (mehrere Stunden bis zu einem Tag) von organischen Dämpfen und liefern einen Durchschnittswert der Messung über den Expositionszeitraum. Sie haben jedoch auch einige Nachteile: Sie sind auf Gase/Dämpfe beschränkt (unwirksam bei Staub), ihre Empfindlichkeit kann unzureichend sein, um niedrige Konzentrationen über kurze Zeiträume zu erkennen (z. B. ist es schwierig, einen 15-minütigen Peak mit einem Badge zu messen) und es gibt derzeit nur wenige standardisierte Methoden zu ihrer Validierung (nur für wenige Verbindungen wie Toluol oder NO₂ gibt es spezielle passive NIOSH-Methoden). In Frankreich hat das INRS das GABIE-Badge für VOCs entwickelt, das 550 mg Aktivkohle in einem Kunststoffgehäuse mit 45 mm Durchmesser enthält. Es gibt noch andere kommerzielle Badges (z. B. 3M 3500 für Lösungsmittel, UMEx 100 für Formaldehyd, Radiello-Badges usw.), jedes mit einer auf die Zielsubstanz kalibrierten Diffusionsrate. Der Benutzer muss diese Rate (vom Hersteller bereitgestellt) kennen, um die Konzentration aus der adsorbierten Menge und der Einwirkungszeit berechnen zu können.

Zusammenfassung – Gase/Dämpfe:

Wenn Präzision und Vielseitigkeit gefragt sind, empfiehlt sich die aktive Probenahme (Pumpe + Schlauch/Filter), da sie zahlreiche validierte Methoden für ein breites Spektrum an Verbindungen bietet. Ist eine einfache, kostengünstige und nicht-invasive Methode gewünscht, kann gegebenenfalls die passive Probenahme (Plakette) eingesetzt werden (z. B. zur Bestimmung der durchschnittlichen Exposition über 8 Stunden). Die Wahl der geeigneten Methode muss in jedem Fall auf der Grundlage des Zielkontaminanten, der erwarteten Konzentrationen und der verfügbaren Referenzstandards getroffen werden.

Bioaerosole (luftgetragene biologische Kontaminanten)

Bioaerosole sind Partikel biologischen Ursprungs: lebende Mikroorganismen oder biologische Fragmente/Moleküle. Ihre Sammlung birgt besondere Herausforderungen, darunter die Erhaltung der Lebensfähigkeit der Organismen (für die Kulturanalyse) und die Größenvielfalt (von Sporen im Mikrometerbereich bis hin zu Aggregaten).

Es gibt verschiedene Methoden:

  • Agarimpaktoren (Luftbiokollektoren): Diese Geräte saugen Luft an und lassen sie auf eine Petrischale mit Agarmedium aufprallen. Die Partikel (Bakterien, Pilzsporen) setzen sich je nach Größe auf dem Agar ab und bilden nach der Inkubation Kolonien. Impaktoren können mehrstufig (Andersen-Typ mit 6 Stufen, die nach Größe klassifiziert sind) oder einstufig (z. B. SKC BioStage mit einer Durchflussrate von ca. 28,3 l/min) sein. Diese aktive Methode ermöglicht die Zählung lebensfähiger Organismen (ausgedrückt in KBE/m³). Es wird zur Überwachung der Raumluftqualität, in Krankenhäusern usw. eingesetzt. Der Nachteil besteht darin, dass es nur Mikroben erkennt, die im verwendeten Medium wachsen können.

  • Impinger oder Flüssigkeitssprudler: Ein Impinger ist eine mit einer Sammelflüssigkeit gefüllte Flasche, in die mithilfe einer Pumpe Luft eingesprudelt wird. Die Bioaerosole werden in die Flüssigkeit eingesaugt und eingeschlossen. Der Vorteil besteht darin, dass die Integrität (und sogar Lebensfähigkeit) der Mikroorganismen in der Flüssigkeit erhalten bleibt, die anschließend analysiert werden können (Kultur, PCR, Mikroskopie usw.). Ein Beispiel ist der SKC BioSampler®, ein dreiteiliger Glasimpinger, der in Verbindung mit einer Ultraschallpumpe (~12,5 l/min) bis zu 8 Stunden lang kontinuierlich Proben entnehmen kann. Er wird für zahlreiche Anwendungen eingesetzt (Kontrolle luftübertragener Infektionen, Umweltuntersuchungen auf Legionellen usw.). Die Flüssigkeit kann steriles Wasser oder eine spezielle, nicht verdunstende Lösung sein, die die Partikel in der Schwebe hält, ohne sie zu beschädigen.

  • Spezifische Filter: Bioaerosole können auch auf einem Filter gesammelt werden (z. B. sterile Gelatine zur Konservierung lebensfähiger Bakterien/Pilze oder eine Polycarbonatmembran für mikroskopische/DNA-Analysen). Die Pumpe saugt Luft mit ca. 2 l/min durch den Kassettenfilter. Der Filter wird anschließend entweder inkubiert (Gelatine auf Agar) oder im Labor weiterverarbeitet (DNA-Extraktion, mikroskopische Untersuchung unter dem Elektronenmikroskop auf Viren etc.). Diese Methode ist einfach, neigt aber bei längerer Probenahme zum Austrocknen und zur Inaktivierung von Mikroorganismen, sofern keine löslichen (Gelatine) oder angefeuchteten Filter verwendet werden.

  • Sporenfallen: Hierbei handelt es sich um Kassetten mit einer kalibrierten Öffnung (z. B. die VersaTrap-Kassette von SKC), in die Luft eingesaugt wird und die Partikel auf einen innenliegenden Klebeträger projiziert. Dadurch werden Sporen/Staub direkt auf dem Träger abgelagert, der unter dem Mikroskop auf Sporen, Pollen usw. analysiert werden kann. Dieses Verfahren liefert eine Gesamtanzahl (lebensfähig + nicht lebensfähig) biologischer Partikel, die für Allergene, nicht kultivierbare Schimmelpilze usw. nützlich ist.

    In der Praxis hängt die Wahl der biologischen Probenahmemethode von der gewünschten Analyseart ab: Zur Bestimmung der Anzahl vorhandener lebender Mikroben wird Agar (KBE) oder Impinger (der eine Kultur oder PCR ermöglicht) bevorzugt; zur Gesamtanzahl und morphologischen Identifizierung kann ein Filter oder eine Sporenfalle verwendet werden.

    Es ist zu beachten, dass es in Frankreich keine Arbeitsplatzgrenzwerte für biologische Arbeitsstoffe gibt, da die biologische Risikobewertung eher qualitativ ist. Luftproben von Bioaerosolen dienen jedoch auch der Hygieneüberwachung (z. B. zur Feststellung des Vorhandenseins von Legionellen in der Luft oder zur Abschätzung der Endotoxinbelastung in einer Kompostanlage). Sie ermöglichen außerdem die Überprüfung der Wirksamkeit von Desinfektions- oder Lüftungsmaßnahmen.

Auswahl der Probenahmegeräte: Kriterien und Normen

Der Erfolg einer zuverlässigen und repräsentativen Luftprobenahme hängt von der richtigen Auswahl der Geräte und Probenahmeparameter ab. Hier sind die wichtigsten Kriterien:

  • Die Art des Zielschadstoffs: Dies ist der Ausgangspunkt. Handelt es sich um ungiftigen Staub, der gravimetrisch gemessen wird, um organische Dämpfe, die mittels GC analysiert werden sollen, um Metalle, die spektrometrische Bestimmung, um Asbest, der unter dem Mikroskop gezählt werden soll, um Bakterien, die kultiviert werden sollen usw.? Jede Situation erfordert ein spezifisches Medium und Gerät (spezifischer Filter, Sorptionsmitteltyp usw.). Wählen Sie beispielsweise für organische Lösungsmittel ein nach einer Methode (z. B. NIOSH 1501) validiertes Aktivkohleröhrchen; für Säuredämpfe ein Silicagelröhrchen oder eine Lösung in einem Impinger; für lungengängigen Staub ein Zyklon mit Filter; für Asbest eine 25-mm-MCE-Kassette usw. Beachten Sie die Normen und Empfehlungen (INRS MétroPol, ISO-Normen, OSHA/NIOSH-Methoden), um das geeignete Probenahmemedium für die zu messende Substanz zu bestimmen.

  • Erforderliche Probenahme-Durchflussrate: Jede Methode erfordert eine spezifische Luftdurchflussrate, die für die Sammlung der Zielfraktion und die Abscheideeffizienz optimiert ist. Beispielsweise legt die Norm NF X 43-257 für die 37-mm-Inhalationskassette ca. 2 l/min fest, während für die Probenahme eines Gases durch ein Röhrchen 0,2 l/min erforderlich sein können. Fraktionierungsgeräte (Zyklone, Impaktoren) verfügen über kalibrierte Durchflussraten, um die gewünschte Größenabgrenzung zu erreichen (ein 10-mm-Nylonzyklon benötigt gemäß ISO/CEN 1,7 l/min für die lungengängige Fraktion). Daher ist es wichtig, eine Pumpe zu wählen, die diese konstante Durchflussrate für die gewünschte Dauer bereitstellen kann, selbst bei Druckabfall durch Filter oder Adsorptionsröhrchen. Moderne Pumpen sind durchflussgeregelt und kompensiert, sodass der Durchfluss trotz Filterverstopfung bei ±5 % des Sollwerts gehalten wird.

  • Probenahmedauer: Diese muss ausreichen, um eine messbare Schadstoffmenge zu erhalten und gleichzeitig innerhalb akzeptabler Grenzen zu bleiben (keine Mediensättigung oder Überschreitung der Pumpenkapazität). Zur Beurteilung einer 8-stündigen Exposition (8-Stunden-TWA oder OEL) werden in der Regel Proben von nahezu der gesamten Arbeitsstation (7–8 Stunden) entnommen. Bei kürzeren Arbeitsstationen wird die tatsächliche Arbeitszeit beprobt. Bei Kurzzeitexpositionen (in der Regel 15-minütige OEL-CT) werden kürzere Proben (typischerweise 15 Minuten) entnommen, die sich auf die Risikoperioden (Spitzenemissionsphase) konzentrieren, um einen Vergleich mit den Kurzzeitgrenzwerten zu ermöglichen. Manchmal werden über den Tag verteilt mehrere aufeinanderfolgende 15-minütige Proben entnommen, um die Variabilität zu beurteilen. Bitte beachten Sie: Die Kapazität einiger Medien setzt eine maximale Dauer voraus – z. B. Ein passives Badge hat je nach Verbindung und gewünschter Empfindlichkeit eine Reichweite von 15 Minuten bis 8 Stunden, ein Impinger kann ohne Kompensation in >2 Stunden verdunsten usw. Auch die Pumpenbatterie muss berücksichtigt werden: Eine Standard-Personenpumpe hält mit Batteriebetrieb ca. 8 bis 10 Stunden. Für längere Laufzeiten oder hohe Durchflussraten werden leistungsstärkere ATEX- oder netzbetriebene Pumpen verwendet.

Das Probenahmemedium: Dieses Element hält den Schadstoff zurück. Die Wahl des Mediums richtet sich nach der verwendeten Analysetechnik und der Art des Schadstoffs. Es gibt:

  • Filter: Faser- oder Membranfilter (PVC, Celluloseester, Quarz, Polycarbonat usw.). Nützlich zum Sammeln von Partikeln (Gesamtstaub zum Wiegen, Metalle zur Analyse nach Säureaufschluss, Fasern zum Zählen). Einige Filter sind behandelt oder spezifisch: z. B. PVC-Filter für Kieselsäure (kein Glühverlust), Quarzfilter für die gravimetrische Probenahme (thermische Stabilität), Polycarbonat-Membranfilter für die Fasermikroskopie.

  • Adsorptionsröhrchen: Kleine Röhrchen, gefüllt mit Adsorptionsgranulat (Aktivkohle, Kieselsäure, Aluminiumoxid, poröse Polymere wie Tenax, XAD usw.). Sie erfassen Dämpfe und flüchtige organische Verbindungen (VOC) durch physikochemischen Adsorptionsprozess. Sie bestehen oft aus zwei Abschnitten (einem vorne und einem hinten, um einen möglichen Durchbruch anzuzeigen). Die Wahl des geeigneten Sorptionsmittels ist entscheidend (Kohlenstoff für unpolare Verbindungen, Kieselsäure für polare Verbindungen, Tenax für hochflüchtige flüchtige organische Verbindungen/Wärmefallen usw.). Die OSHA/NIOSH-Methoden listen die empfohlenen Röhrchen für jede Substanz auf.

  • Imprägnierte Röhrchen und Filter: enthalten ein chemisches Reagenz, das die Zielverbindung durch Reaktion abfängt. Beispiele: Perchlorat-Röhrchen für Amine, Tetrahydrofuran-DNPH-Filter für Isocyanate, Chromoxid-behandelter Filter für H₂S usw. Diese Medien sind spezifisch für einen bestimmten Giftstoff und werden mittels analytischer Chemie (Kolorimetrie, HPLC usw.) analysiert.

  • Impinger/Bubbler: mit Flüssigkeit gefüllte Fläschchen (Wasser, Lösungsmittel, Reaktionslösung). Sie werden gewählt, wenn der Schadstoff am besten in Lösung abgefangen wird (hochlösliche Gase oder wenn eine sofortige Reaktion erforderlich ist). Beispielsweise Impinger mit Ethanol zum Abfangen von Ameisensäuredämpfen (anschließend mittels GC/Ethanolaten analysiert); Wasserimpinger zum Abfangen von Sporen in der Mikrobiologie (anschließende Kultur).

  • Passive Badges: Feste Medien (Sorbens, Kieselgel usw.) in einem Gehäuse. Wie bereits erwähnt, sind sie für die Langzeitmessung von Gasen/Dämpfen vorgesehen.

Oft sind für dieselbe Substanz mehrere Medien möglich – beispielsweise kann Toluol mit einem aktiven Röhrchen oder einem passiven Badge gemessen werden. Der Referenzstandard bzw. die Referenzmethode ist ausschlaggebend für die Wahl, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit den Grenzwerten zu gewährleisten. Wichtig ist auch das Verfallsdatum der Medien (einige Röhrchen haben eine begrenzte Lebensdauer) und die Lagerbedingungen (einige Proben müssen nach der Entnahme gekühlt werden, z. B. instabile Verbindungen oder biologische Proben).

  • Geltende Normen und Vorschriften: Die Wahl des Geräts muss den aktuellen messtechnischen Normen entsprechen. In Frankreich beispielsweise muss die bedienerbasierte Probenahme von Feststoffaerosolen der Norm NF X 43-257 (Kassette, Ausrichtung, feste Durchflussrate) entsprechen. Ebenso definiert ISO 13137 die erforderlichen Leistungen für einzelne Probenahmepumpen (Durchflussstabilität, Pulsation usw.), und ISO 7708 legt die Konventionen für einatembare/lungengängige Fraktionen fest. Auf strategischer Ebene regelt die europäische Norm EN 689:2018 die Überprüfung der Einhaltung von Grenzwerten (Anzahl der Messungen, repräsentative Bedingungen usw.). Die Verwendung konformer Geräte (z. B. einer ATEX-zertifizierten Pumpe in explosionsgefährdeten Bereichen) und die Anwendung validierter Methoden (Metropol INRS, INRS MTA/MAA, OSHA/NIOSH-Methoden usw.) gewährleisten die rechtliche und technische Zuverlässigkeit der Ergebnisse.

  • Ergonomie und Feldbeschränkungen: Schließlich muss die Ausrüstung an die Feldbedingungen angepasst und vom Personal akzeptiert werden. Eine zu schwere oder laute Pumpe oder ein zu sperriger Zyklon können den Arbeiter behindern und die Überwachung beeinträchtigen (er könnte sie entfernen). Für die langfristige persönliche Probenahme eignen sich kompaktere und unauffälligere Geräte. Moderne Pumpen wiegen beispielsweise nur wenige hundert Gramm und werden mit einem Clip am Gürtel getragen. Manche Umgebungen erfordern spezielle Ausrüstung: In ATEX-Zonen (explosionsgefährdete Bereiche) sollten zertifizierte explosionsgeschützte Pumpen verwendet werden; in sehr staubigen Bereichen ist ein robuster Metallzyklon einem Kunststoffzyklon vorzuziehen usw.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Die Wahl der richtigen Ausrüstung erfordert die Kombination des richtigen Probenahmegeräts mit dem Zielschadstoff unter Berücksichtigung der in den Normen vorgeschriebenen Durchflussrate, Dauer und Medien, um eine repräsentative und für die Analyse verwertbare Probe zu erhalten.

 

Feldverfahren: Vorbereitung, Probenahme und Nachanalyse

Die Durchführung einer standardisierten Luftprobe erfolgt in einem mehrstufigen Prozess, dessen Beherrschung die Qualität der Ergebnisse sicherstellen muss. Man unterscheidet zwischen der Vorbereitungs-, der Feldprobenahme- und der Nachprobenahmephase (Einsendung, Laboranalyse, Interpretation).

Vorbereitung der Probenahme

Probenahmeplan und Logistik: Vor der Ankunft vor Ort muss der Probenahmeplan klar definiert sein (was, wo, wie lange, von wem und mit welcher Methode soll beprobt werden). Es ist wichtig sicherzustellen, dass alle erforderlichen Geräte vorhanden sind: gefüllte Pumpen, Probenahmehilfen (Filter, Schläuche) in ausreichender Menge und nicht abgelaufenem Verfallsdatum, Zubehör (Kassettenhalter, Stative bei der Probenahme aus der Atmosphäre, Schläuche, Krokodilklemmen zur Befestigung der Probenehmer im Atembereich usw.), Durchflusskalibrierungsgeräte und Dokumente (Probenlaufzettel, Probenetiketten, Formulare zur Produktkettenüberwachung). Denken Sie auch an Schutzausrüstung für den Probenehmer, wenn dieser einen Risikobereich betreten muss (PSA, tragbares Gasmessgerät bei H2S/CO-Gefahr usw.).

Sichtprüfung und Montage der Träger: Montieren Sie die Filterkassetten vor Ort in einem sauberen Bereich (dreiteilig oder offen gemäß Protokoll) und stellen Sie sicher, dass sie ordnungsgemäß verschlossen sind. Gleiches gilt für die Vorbereitung der Absorptionsröhrchen (Entfernen der Kappen unmittelbar vor Gebrauch) oder das Befüllen der Impinger mit Lösung, falls zutreffend. Jeder Träger ist gekennzeichnet (Probencode, Ort, Zeit). Blindproben nicht vergessen: Bereiten Sie Blindproben (unbelichtete Filter/Röhrchen, die gerade geöffnet und wieder verschlossen wurden) vor, um mögliche Verunreinigungen während der Handhabung zu prüfen. Die Blindproben werden mit den Proben transportiert und dienen als Referenz für die Analyse.

Pumpenkalibrierung: Dies ist ein entscheidender Schritt. Jede Pumpe wird vor der Probenahme (Erstkalibrierung) mit einem Standard-Durchflussmesser (z. B. einem Blasen- oder elektronischen Kalibrator) auf ihre Zielflussrate eingestellt. Die Pumpe muss mit dem im Kreislauf installierten Halter oder, falls dies nicht möglich ist, mit einem neuen identischen Halter kalibriert werden, um den tatsächlichen Druckabfall zu berücksichtigen. Beispielsweise wird die Filterkassette über einen Adapter mit der Pumpe und dem Durchflussmesser verbunden und anschließend die Durchflussrate auf den gewünschten Wert (z. B. 2,0 l/min) eingestellt. Es wird empfohlen, die Pumpe vor der Einstellung 5 Minuten laufen zu lassen, um den Durchfluss zu stabilisieren. Nach der Einstellung der Durchflussrate wird die anfängliche Durchflussrate Q1 notiert. Einige moderne Pumpen verfügen über eine automatische Kalibrierung (z. B. das CalChek-System bei SKC-Pumpen in Verbindung mit dem Chek-Mate-Kalibrator für die berührungslose Einstellung).

Routineprüfungen: Überprüfen Sie den Zustand der Pumpe (geladener Akku, stabile Durchflussrate, keine Lecks in den Schläuchen). Überprüfen Sie, ob die Halter ordnungsgemäß installiert und die Anschlüsse wasserdicht sind (besonders wichtig bei Kassetten – unsachgemäße Verriegelung kann zu Undichtigkeiten und einer fehlerhaften Probenahme führen). Stellen Sie außerdem sicher, dass bei dem Arbeiter, der das Gerät tragen wird, keine Kontraindikationen vorliegen (Gerät sicher befestigt, keine übermäßigen Beschwerden).

Probenentnahme vor Ort

Montage des Geräts am Bediener oder im Arbeitsbereich: Bei der Einzelprobenahme wird die Probenahmekassette oder der Probenahmeschlauch mit einem Clip im Atembereich des Arbeiters befestigt, typischerweise am Kragen oder an der Brust (innerhalb eines Radius von 30 cm um Nase/Mund). Der Einlass muss nach unten oder vorne zeigen (entsprechend den Empfehlungen der Norm), um das Eindringen von groben Fremdkörpern oder eine anormale Strömungsrichtung zu verhindern. Die Pumpe wird anschließend am Gürtel befestigt oder in eine Tasche gesteckt. Achten Sie dabei darauf, die Bewegungsfreiheit nicht zu behindern (einige Pumpen haben ein flaches Profil, um die Belastung des Gürtels zu verringern). Der Anschlussschlauch wird so verlegt, dass er nicht an Maschinen hängen bleibt. Bei der Umgebungsprobenahme (feste Position) wird das Gerät auf einem Stativ in etwa menschlicher Atemhöhe (ca. 1,5 m über dem Boden) in der Nähe der vermuteten Quelle oder in der Mitte des Arbeitsbereichs platziert.

Beginn der Probenahme: Sobald das Gerät angebracht und von der Person akzeptiert wurde, notieren Sie die Startzeit und starten Sie die Pumpe. Überprüfen Sie, ob die Luft richtig strömt (leichter Abfall des Kugeldurchflussmessers bei einigen Kassetten, kein Alarm bei elektronischen Pumpen). Während der Probenahme empfiehlt es sich, das Gerät regelmäßig (mindestens einmal täglich) zu überprüfen: Stellen Sie sicher, dass die Pumpe noch funktioniert (Achten Sie auf das Geräusch oder die Betriebsanzeige), dass der Schlauch nicht eingeklemmt oder abgeklemmt wurde und dass die Kassette noch in der richtigen Position ist. Einige Geräte verfügen über programmierbare Durchflussraten und Alarme bei Durchflussraten außerhalb des Bereichs, was die Überwachung erleichtert.

Aufzeichnungsbedingungen: Nutzen Sie die Probenahme, um nützliche Beobachtungen zu machen: die vom Arbeiter ausgeführten Aufgaben (Stunden, Art der Tätigkeiten, spezifische Vorfälle), Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lüftung ein oder aus). Diese qualitativen Informationen dienen der Interpretation der Ergebnisse. Bei passiven Badges müssen Temperatur und Luftfeuchtigkeit gemessen werden. Der Luftdruck während der Probenahme wird ebenfalls gemessen, da diese Parameter bei der Konzentrationsberechnung für diesen Probenehmertyp berücksichtigt werden.

Ende der Probenahme: Notieren Sie sich am Ende der geplanten Zeit (Schichtende oder Zieldauer) die Endzeit und stoppen Sie die Pumpe. Bevor Sie die Einheit von der Person abnehmen, wird empfohlen, die Pumpendurchflussrate mit demselben Kalibrator erneut zu überprüfen (Endkalibrierung). Dadurch wird die endgültige Durchflussrate Q2 ermittelt. Wenn Q1 und Q2 um mehr als 5 % abweichen, muss dies berücksichtigt werden (verwenden Sie den Mittelwert Q = (Q1 + Q2)/2 zur Berechnung des Volumens oder verwerfen Sie die Probe, wenn die Differenz zu groß ist und auf einen Fehler hinweist). Anschließend werden die Träger vorsichtig auseinandergebaut: Verschließen Sie die Kassette mit den Originalkappen (oder sauberem Klebeband) und verschließen Sie die Röhrchen wieder fest mit ihren Kappen. Jede Probe wird beschriftet (Code, Dauer, gesammeltes Volumen, Feldinformationen). Die passiven Badges werden unmittelbar nach Abschluss der Probenahme wieder in ihre versiegelte Verpackung zurückgelegt, um die Probenahme zu beenden. [Probenahme]

Kontrollkette und Versand: Nach der Entnahme müssen die Proben bis zur Analyse ordnungsgemäß gelagert werden. Einige Proben müssen sofort gekühlt werden (biologische Proben, Röhrchen für hochflüchtige oder reaktive Verbindungen – z. B. Isocyanate auf Filtern – müssen kühl und dunkel aufbewahrt werden). Andere können bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Legen Sie die Proben zusammen mit den dazugehörigen Feldblindproben in saubere Behälter (Druckverschlussbeutel, Schachteln), um Erschütterungen zu minimieren. Anschließend wird alles schnellstmöglich an das Analyselabor geschickt, zusammen mit dem Sicherheitsdatenblatt, auf dem jede Probe, ihre Kennung, die Art der gewünschten Analyse, Datum/Uhrzeit der Entnahme usw. aufgeführt sind. Diese formelle Rückverfolgbarkeit (häufig ein Standardformular) garantiert die rechtliche Integrität der Proben (insbesondere im Falle von Rechtsstreitigkeiten oder behördlichen Inspektionen).

Laboranalyse und Ergebnisinterpretation

Nach der Analyse der Proben durch das zuständige Labor (Gravimetrie, Chromatographie, Spektrometrie, Mikroskopie, Kultur, je nach Bedarf) enthält der Analysebericht die gemessene Schadstoffmenge für jede Probe (in mg, Faserzahl, KBE usw.). Die Aufgabe des Probenehmers/HSE-Technikers besteht anschließend darin, die Luftkonzentration zu berechnen und mit den gesetzlichen Referenzwerten zu vergleichen:

Berechnung der Konzentrationen: Für eine kontrollierte Luftvolumenprobe wird die Durchschnittskonzentration berechnet: Wenn beispielsweise 1,5 mg Staub auf einem Filter mit 720 l gepumpter Luft gesammelt wurden, beträgt die Konzentration 1,5 mg / 0,720 m³ = 2,08 mg/m³. Für ein Adsorptionsröhrchen gibt das Labor die Konzentration häufig direkt an (sofern das Luftvolumen verfügbar war). Bei mehreren Proben (mehrere Zeiträume am Tag) kann ein gewichteter 8-Stunden-Durchschnitt berechnet werden. Achten Sie auf die Einheiten: Gase/Dämpfe können in ppm (Volumen) oder mg/m³ (Masse) angegeben werden; eine Umrechnung ist gegebenenfalls erforderlich (Umrechnungsformeln basierend auf dem Molekulargewicht finden Sie in den Leitfäden).

Vergleich mit Grenzwerten (LEP): Die gemessene Konzentration wird mit dem entsprechenden 8-Stunden-AGW (oder TLV/PEL für angelsächsische Standards) verglichen. Der 8-Stunden-AGW ist der gesetzliche Grenzwert für die durchschnittliche Belastung über 8 Stunden. Stellt unsere Messung einen typischen Tag dar, ist ein direkter Vergleich möglich. Beispielsweise gilt ein mit 2,1 mg/m³ gemessener Staub als konform, wenn der 8-Stunden-AGW 5 mg/m³ beträgt, und als nicht konform, wenn der AGW 1 mg/m³ beträgt. Bei kurzen Proben (15 Minuten) vergleichen wir mit dem Kurzzeit-AGW, um die Auswirkungen einer kurzfristigen Belastung zu verhindern. Beispielsweise wird ein Lösungsmittelpeak über 15 Minuten bei 100 ppm anhand des 15-Minuten-TLV des betreffenden Lösungsmittels bewertet.

Interpretation der Grenzwertüberschreitung: Überschreiten die Ergebnisse die Grenzwerte, verstößt der Arbeitgeber gegen die Grenzwerte für Stoffe mit einem verbindlichen Arbeitsplatzgrenzwert (Maßnahmen und Ergebnisse). Sofortiges Handeln ist dann erforderlich: Ursachenforschung (abnorme Exposition? unzureichende Belüftung?), Umsetzung von Korrekturmaßnahmen (Verbesserung der Erfassung, Verkürzung der Expositionszeit, Tragen von Atemschutz). Auch wenn die Ergebnisse unterhalb der Grenzwerte liegen, müssen sie zur kontinuierlichen Verbesserung der Prävention genutzt werden, da gesetzlich vorgeschrieben ist, die Exposition auf das geringstmögliche Niveau zu reduzieren, und die Einhaltung eines Arbeitsplatzgrenzwerts nicht bedeutet, dass kein Risiko besteht.

Berücksichtigung der Messunsicherheit: Alle Messungen sind mit Unsicherheiten behaftet. Labore geben manchmal eine erweiterte Messunsicherheit an (z. B. ±20 %). Liegt das Ergebnis nahe am Arbeitsplatzgrenzwert, ist Vorsicht geboten. Die Norm EN 689 empfiehlt Regeln (z. B.: Überschreitet der KI des Mittelwerts den Arbeitsplatzgrenzwert, ist die Exposition nicht kontrolliert). Im pädagogischen Kontext sollte erklärt werden, dass ein Ergebnis von 48 mg/m³ bei einem OEL von 50 mg/m³ nicht bedeutet, dass alles in Ordnung ist – der Grenzwert liegt am Limit, und Schwankungen können dazu führen, dass er an einem anderen Tag überschritten wird.

Kein OEL: Für Stoffe ohne offiziellen OEL (z. B. biologische Arbeitsstoffe, bestimmte neu auftretende VOCs) sollten andere Benchmarks verwendet werden: Richtwerte (vorgeschlagen von ANSES, ACGIH usw.), Vergleiche mit üblichen Hintergrundwerten oder ein einfaches ALARA-Prinzip (so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar). Beispielsweise gibt es keinen OEL für bakterielle Endotoxine: Dieser sollte im Verhältnis zu Richtwerten in der Literatur interpretiert werden (~90 EU/m³ als Wert, der nicht überschritten werden darf, um chronische Symptome zu vermeiden).

Die Interpretation der Ergebnisse umfasst auch die Kommunikation: Es wird ein klarer Bericht vorgelegt, der die Probenahmebedingungen und die Schlussfolgerungen detailliert beschreibt. Diese Ergebnisse werden an den Betriebsarzt und das CHSCT/CS weitergeleitet. Sie werden bei der Aktualisierung der Risikobewertung und des Präventionsaktionsplans verwendet.

Integration der Probenahme in einen HSE/QHSE-Managementplan

Die Luftprobenahme ist keine einmalige Maßnahme, sondern Teil des HSE-Managementsystems des Unternehmens im Zusammenhang mit der Qualität (QHSE), insbesondere in Laboren oder Branchen, in denen Produkt- und Prozesskonformität wichtig ist. So passen diese Praktiken zusammen:

Erstbewertung und Einzeldokument: Im Rahmen der ersten chemischen/biologischen Risikobewertung ermöglichen Luftmesskampagnen die Zuordnung der Expositionen nach Arbeitsplätzen. Diese Daten fließen in das Einzeldokument (DUERP) ein, indem sie gefährdete Arbeitsplätze und Expositionsniveaus identifizieren. Beispielsweise können Arbeitsplätze danach klassifiziert werden, ob die Exposition > ½ OEL, < ½ OEL usw. beträgt, was die Prioritätensetzung bestimmt (EN 689 bietet hierfür Entscheidungskriterien).

Plan zur regelmäßigen Überwachung: Für Mitarbeiter mit einem vorgeschriebenen OEL schreibt das französische Gesetz eine jährliche Überwachung durch eine akkreditierte Organisation vor. Darüber hinaus kann das Unternehmen einen eigenen Überwachungsplan erstellen, beispielsweise halbjährliche Messungen der Lösungsmittel in der Lackiererei, vierteljährliche Messungen des Holzstaubs in der Tischlerei usw. Dies ermöglicht die Überprüfung der langfristigen Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen (Absauganlagen, Befeuchtung usw.) und die Erkennung von Verschlechterungen. Dieser Plan muss formalisiert (Häufigkeit, Substanzen, Methoden) und in den jährlichen HSE-Plan integriert werden.

Kontinuierliche Verbesserung und Korrekturmaßnahmen: Die Ergebnisse der Probenahmen werden bei HSE-Management-Bewertungen und CSE-Meetings verwendet. Bei Überschreitung der Grenzwerte werden Maßnahmen beschlossen (Prozessänderungen, Maschineneinhausung, zusätzliche Belüftung, häufigere Maskennutzung usw.). Nach Umsetzung dieser Maßnahmen werden neue Proben entnommen, um die erzielte Verbesserung zu überprüfen. Beispielsweise werden nach der Installation einer neuen lokalen Absauganlage die Dampfkonzentrationen erneut gemessen, um sicherzustellen, dass sie unter den Grenzwert gefallen sind.

Rückverfolgbarkeit und Datenbank: Alle atmosphärischen Messungen sollten dokumentiert und archiviert werden. In Frankreich übermitteln akkreditierte Organisationen die Ergebnisse an die nationale SCOL-Datenbank. Das Unternehmen führt ein internes Protokoll der Expositionsmessungen. Diese Rückverfolgbarkeit ist im Falle einer Berufskrankheit (zur Dokumentation der Expositionshistorie eines Mitarbeiters) oder eines ISO 45001-Audits wertvoll.

QHSE-Integration: In einem umfassenden QHSE-System ist die Luftprobenahme einer der HSE-Leistungsindikatoren (Anzahl konformer Arbeitsplätze, Veränderungen der Staubbelastung usw.). Sie trägt auch zur Qualität bei: So ist beispielsweise die Überwachung der Luft in einem Reinraum (Staub, VOCs) sowohl eine Frage der Produktqualität als auch der Personalhygiene. Ein gut konzipierter Luftüberwachungsplan kann daher mehrere Zwecke erfüllen (sicherstellen, dass die Luft einen sensiblen Prozess nicht verunreinigt, und gleichzeitig die Mitarbeiter schützen).

Schulung und Sicherheitskultur: Die Integration dieser Praktiken bedeutet auch, Mitarbeiter (Techniker, Bediener) regelmäßig über die Bedeutung dieser Maßnahmen und ihre Vorteile (ordnungsgemäßes Tragen von Pumpen, Melden von Alarmen usw.) zu schulen. Dies schärft das Bewusstsein für das mögliche Vorhandensein unsichtbarer Schadstoffe und etabliert eine auf wissenschaftlichen Messungen basierende Präventionskultur.

Kurz gesagt: Luftprobennahmen sind ein Instrument des Risikomanagements und liefern Fakten für das HSE-Management. Sie ermöglichen die Überprüfung der Wirksamkeit technischer und organisatorischer Maßnahmen und eine schnelle Reaktion bei Überschreitung der Grenzwerte. Integriert in einen QHSE-Plan tragen sie zur Erreichung der Ziele der Arbeitssicherheit und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bei und unterstützen gleichzeitig den Qualitätsansatz (Umweltüberwachung).

Kompatibilität mit SKC Inc. Geräten – Konkrete Beispiele

SKC Inc. ist ein führender Hersteller von Geräten für die Arbeitshygiene, insbesondere für die Luftprobenahme. Zahlreiche SKC-Geräte und Verbrauchsmaterialien eignen sich für die oben beschriebenen Probenahmeverfahren. Hier einige Beispiele für SKC-Geräte, die für verschiedene Schadstoffarten und Methoden geeignet sind:

  • Einzelne Probenahmepumpen: SKC bietet robuste Pumpen für die aktive Probenahme, wie zum Beispiel die AirChek®-Reihe. Die SKC AirChek 52 Pumpe bietet beispielsweise eine einstellbare Durchflussrate von 5 bis 3000 ml/min und eine Laufzeit von >12 Stunden und eignet sich damit für die tägliche Staub- oder Gasprobenahme. Sie kann auch mit Filterkassetten, Partikelselektorzyklonen, Sorptionsröhrchen oder Impingern verwendet werden. Andere Modelle, wie die AirChek TOUCH (vernetzt, Touchscreen) oder die Sidekick (kompakte ATEX-Pumpe), decken Durchflussraten von wenigen ml/min bis zu 5 l/min ab. Diese Pumpen werden oft in Komplettsätzen geliefert (Koffer mit Ladegerät, Montagehalterung, Kalibrierdurchflussmesser usw.).

  • Filterkassetten für Staub/Fasern: SKC verkauft Standard-Filterhalter (25, 37 oder Filterkassetten), die mit den OSHA/NIOSH-Methoden kompatibel sind. Beispielsweise entspricht die dreiteilige 37-mm-Styrolkassette von SKC, vorinstalliert mit einem 0,8-µm-MCE-Filter, den NIOSH-, OSHA- und EP-Standards. Für Asbest bietet SKC 25-mm-Kassetten an, die mit 0,8-µm-MCE-Filtern vorinstalliert sind, versiegelt sind und den Spezifikationen für die Phasenkontrastmikroskopie entsprechen. IOM-Unterstützung: SKC vertreibt auch den wiederverwendbaren, leitfähigen Kunststoff-IOM-Probenehmer (25 mm) für die einatembare Fraktion, der vom Institut für Arbeitsmedizin entwickelt wurde.

  • Zyklone und Partikelselektoren: Für die lungengängige Fraktion bietet SKC verschiedene Zyklontypen an: den Dorr-Oliver 10-mm-Nylonzyklon (Durchflussrate ca. 1,7 l/min), der traditionell in Bergwerken und beim Arbeitsschutz eingesetzt wird, den 37-mm-Aluminiumzyklon (Durchflussrate 2,5 l/min) oder den GS-3-Kunststoffzyklon. Diese Zyklone passen auf die Kassetten und erzielen den gewünschten Partikelgrößenschnitt. SKC bietet auch kundenspezifische Impaktoren wie den auf 4 Kanälen kalibrierten Parallel Particle Impactor (PPI) oder den Sioutas Cascade Impactor für detailliertere Größenverteilungsanalysen an.

  • Sorptionsröhrchen und -kartuschen: SKC war Pionier bei der Kommerzialisierung von NIOSH-Sorptionsröhrchen. Der SKC-Katalog umfasst ein umfassendes Sortiment an vorgefüllten Röhrchen (Aktivkohle: Ref. 226-01 für die meisten Lösungsmittel, Kieselgel: Ref. 226-10 für Alkohole, Anasorb PVC, Chromosorb, XAD-2 usw. sowie Doppelschichtröhrchen für spezielle Verbindungen). SKC bietet auch für bestimmte Gase geeignete Kartuschen (Größe L) an, z. B. DNPH-Kartuschen für Aldehyde und OVS-Kartuschen (OSHA Versatile Sampler) mit Filter- und Sorptionsmittel für Pestizide. Jedes SKC-Röhrchen/jede SKC-Kartusche enthält Chargeninformationen und kann im SKC-Online-Handbuch nach Zielschadstoffen gesucht werden.

  • Bubbler/Impinger: SKC bietet graduierte 25-ml-Miniatur-Impinger aus Glas mit gerader oder gefritteter Spitze (zur verbesserten Absorption) an. Außerdem sind unzerbrechliche PFA-Impinger (Fluorkunststoff) für ätzende Substanzen oder extreme Temperaturen erhältlich. Ein Holster ermöglicht die sichere Befestigung des Impingers am Arbeiter, ohne dass Flüssigkeit ausläuft. Beispielsweise kann ein 225-36 Miniatur-Glasimpinger in Verbindung mit einer AirChek-Pumpe verwendet werden, um Chlor in einer KI-Lösung einzufangen. Für die Probenahme von aktiven Gasen mit geringem Durchfluss bietet SKC Low-Flow-Kits an, die den Einsatz von Standardpumpen bei Durchflussraten <500 ml/min ermöglichen (Mehrfachröhrchenhalter mit Konstantdruckregler).

  • Passive Badges: SKC vertreibt verschiedene passive Badges, darunter auch das 3M-Sortiment (z. B. 3M 3500 für Lösungsmittel), und entwickelt eigene Modelle. Beispiele hierfür sind das SKC UMEx 100 Badge für Formaldehyd und andere Aldehyde (innenseitig mit DNPH-Sorbens imprägniert, vergleichbar mit dem oben genannten). SKC bietet außerdem Shelton Badges für NO₂, BioBadge-Kohlenstoffdiffusionsröhrchen usw. an. Auf der SKC-Website finden Sie eine Auswahlhilfe für passive Badges, die Ihnen hilft, das richtige Badge für die gesuchte Verbindung zu finden.

    Bioaerosol-Ausrüstung: SKC verfügt über ein spezielles Bioaerosol-Sortiment. Der SKC BioSampler® (siehe oben) ist eines der wichtigsten Produkte zur Sammlung lebender biologischer Agenzien in Flüssigkeiten. Darüber hinaus ist der SKC BioStage ein einstufiger Impaktor, der mit Standard-Petrischalen verwendet werden kann (z. B. eine 5-minütige Probenahme bei 28,3 l/min, die die lebende Belastung in KBE/m³ angibt). SKC bietet auch vormontierte Kassetten für die vollständige Pilzsporensammlung an, wie beispielsweise die VersaTrap-Kassette (und Air-O-Cell im Vertrieb), bei der der Objektträger unter dem Mikroskop analysiert wird. Für einatembaren biologischen Staub gibt es den Button Sampler (381-Loch-Sieb) aus Edelstahl, der auf 4 l/min kalibriert ist und Partikel bis zu einer Größe von 100 µm effektiv sammelt – dieser Filterhalter eignet sich beispielsweise für Endotoxine.

    Kalibratoren und Zubehör: Das SKC-Sortiment umfasst Durchflusskalibratoren wie den SKC Chek-Mate (elektronische Kugel) oder Seifendurchflussmesser sowie eine Reihe von Zubehörteilen: Montagehalterungen, Stative, Klemmen, Verbindungsschläuche und Überwachungssoftware (z. B. DataTrac zum Abrufen von Daten angeschlossener Pumpen).

In der Praxis

ist die gesamte Ausrüstung, die für eine Probenahme mehrerer Schadstoffe benötigt wird, bei SKC erhältlich. Ein komplettes Staub- und Dampf-Kit umfasst beispielsweise eine AirChek-Pumpe, einen Filterhalter für einatembaren Staub, einen Zyklon für lungengängigen Staub, vorinstallierte Filterkassetten, einen Satz verschiedener Sorptionsröhrchen (Kohle, Silika), einen Satz passiver Badges und Kalibrierwerkzeuge. Der Vorteil der Kompatibilität liegt darin, dass die SKC-Komponenten so konzipiert sind, dass sie dicht und zuverlässig zusammenarbeiten. Darüber hinaus stellt SKC detaillierte technische Datenblätter und Äquivalenzleitfäden zur Verfügung (z. B. welches SKC-Röhrchen der OSHA-Methode X oder der NIOSH-Methode Y entspricht), um die Übernahme von Normen zu erleichtern.

Konkretes Beispiel:

Angenommen, Techniker sind darin geschult, Lösungsmittel (VOCs) und Holzstaub gleichzeitig zu messen. Es können zwei SKC AirChek-Pumpen verwendet werden: eine mit 37-mm-Kassette + PVC-Filter für Holzstaub (Durchflussrate 2 l/min), die andere mit Schlauchhalter + Aktivkohleröhrchen für Lösungsmitteldämpfe (Durchflussrate 200 ml/min über das Low Flow Kit). Beide Pumpen halten 8 Stunden ohne Nachfüllen. Am Ende des Tages wird der Filter gewogen (gravimetrisch, Vergleich mit dem OEL für Holzstaub = 1 mg/m³) und das Röhrchen per GC analysiert (im Vergleich zum 8-Stunden-OEL der gemessenen Lösungsmittel). Die gesamte Ausrüstung – Pumpen, Kassette, Röhrchen – ist bei SKC erhältlich und gewährleistet die Interoperabilität und Zuverlässigkeit des gesamten Probenahmesystems.